Zum Inhalt springen |

Logo der BAG Mehr Sicherheit für Kinder e. V.
Inhalt drucken
DatenProduktsicherheitPolitische Grundlagen AnalysenAnbieter und Angebote Internationales
Broschüre Einkaufen für die Kleinsten
Fachinfos > Produktsicherheit

Produktsicherheit

Projekt: "Unsichere Kinderprodukte unter der Lupe"

Kinderunfälle sind ein vorrangiges Gesundheitsproblem und der Aufklärungsbedarf der Verbraucher ist noch nicht gedeckt. Die BAG möchte mit dem Projekt „Unsichere Kinderprodukte unter der Lupe“ eine fundierte Verbraucheraufklärung zur Prävention von Kinderunfällen im Zusammenhang mit Produkten leisten. Angesprochen werden sollen primär Eltern. Ziel ist es, Verbraucher für die Gefährdung durch Produkte zu sensibilisieren und ihnen Anhaltspunkte zu geben, woran sie die Sicherheit bzw. Gefährdung durch Produkte erkennen können.
Projektinformationen und Ergebnisse
Quelle: BAG Mehr Sicherheit für Kinder e. V.


Unsichere Produkte

Im europäischen Marktüberwachungssystem icsms können sich Fachleute, Unternehmen und Verbraucher unter der Adresse www.icsms.de über die Sicherheit von Produkten und die zuständigen Überwachungsbehörden informieren. Der Verbraucher kann der zuständigen Behörde ein Produkt, bei dem eine Gefährdung aufgetreten ist, anzeigen.
Hierzu wird die entsprechende Behörde mit Hilfe der Behördensuche ermittelt.

Verbraucher können sich auch auf den Internetseiten der Europäischen Kommission über potenziell gefährliche Konsumerzeugnisse informieren. Die Europäische Kommission veröffentlicht wöchentlich auf der Internetseite
http://europa.eu.int/comm/consumers/cons_safe/prod_safe/gpsd/rapex_en.htm - in englischer Sprache - die im Rahmen ihres Schnellwarnsystems gemeldeten Produkte, von denen ernsthafte Risiken ausgehen. Bei diesem Warnsystem RAPEX gehen pro Woche zwei bis vier Produktwarnungen ein. Weitere Hintergrundinformationen in deutscher Sprache unter
http://www.evz.de/UNIQ112922006328971/doc843A.html.
Quelle: BAG Mehr Sicherheit für Kinder e. V.


Gesetzliche Grundlagen

Neue EU-Spielzeugrichtline - verbesserter Gesundheitsschutz für Kinder?

Im Dezember 2008 wurde die neue EU-Spielzeugrichtlinie verabschiedet. Ziel war die Erhöhung der Sicherheit von Spielzeug in Europa sowie eine höhere Verantwortung der Hersteller und Importeure. Stattdessen haben sich die Kontrollen nur geringfügig verschärft, eine Verpflichtung zu einer unabhängigen Drittprüfung gibt es weiterhin nicht. Außerdem führen die neuen Regelungen zur chemischen Sicherheit z.T. zu einer Verschlechterung gegenüber der alten Richtlinie. ...mehr
Quelle: BAG Mehr Sicherheit für Kinder e. V.

Geräte- und Produktsicherheitsgesetz (GPSG)

Das "Gesetz zur Neuordnung der Sicherheit von technischen Arbeitsmitteln und Verbraucherprodukten" trat am 1. Mai 2004 in Kraft. Das bestehende Gerätesicherheitsgesetz (GSG) und das bestehende Produktsicherheitsgesetz (ProdSG) wurden vom GPSG abgelöst. Mit dem GPSG liegt ein umfassendes Gesetz für technische Produkte vor. ...mehr
Gesetz im Wortlaut, pdf-Datei, 225 kB
Quelle: BAG Mehr Sicherheit für Kinder e. V.


Normen

Deutsches Institut für Normung (DIN)

Das DIN ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein mit Sitz in Berlin, der sich seit 1917 mit der Entwicklung von Normen beschäftigt. Es vertritt die deutschen Interessen in den weltweiten (ISO) und europäischen (CEN) Normungsorganisationen.

Das DIN ist der runde Tisch, an dem alles erforderliche Wissen vereint wird und an dem sich Hersteller, Handel, Verbraucher, Handwerk, Dienstleistungsunternehmen, Wissenschaft, technische Überwachung, Staat, d.h. jedermann, der ein Interesse an der Normung hat, zusammensetzen, um den Stand der Technik zu ermitteln und unter Berücksichtigung neuer Erkenntnisse in Deutschen Normen niederzuschreiben.

Die fachliche Arbeit der Normung wird von Arbeitsausschüssen übernommen. Für eine bestimmte Normungsaufgabe (z.B. Kindermöbel) ist jeweils nur ein Arbeitsausschuss verantwortlich, die zugleich diese Aufgaben auch in den regionalen und internationalen Normungsorganisationen wahrnehmen. Derzeit gibt es 76 Normausschüsse.
Übersichtsartikel mit den wichtigsten Informationen zur Normung (pdf-Format)
www.din.de

DIN Verbraucherrat

Der Verbraucherrat ist seit 1974 ein Präsidialausschuss des DIN. Er berät und unterstützt die Lenkungs- und Arbeitsgremien des DIN in allen Fragen, die für die Endverbraucher von Interesse sind. Er vertritt die Meinung der Verbraucher in internationalen, europäischen und nationalen Normungsausschüssen.

Der Verbraucherrat wird durch die Mitarbeit von ca. 60 ehrenamtlichen Personen und Organisationen unterstützt. Diese werden vom Verbraucherrat für bestimmte Projekte benannt und arbeiten als Vertreter des Verbraucherrates in nationalen, europäischen oder auch internationalen Normungsgremien. www.verbraucherrat.din.de

BAG Mitglied im Verbraucherrat

Auch die BAG Mehr Sicherheit für Kinder e.V. ist seit 2005 offizielles Mitglied des DIN-Verbraucherrates. Die BAG ist für den Ausschuss Kindermöbel benannt und angenommen worden. Eine BAG Mitarbeiterin nimmt regelmäßig an den Sitzungen der Normungsgremien teil, lässt die Interessen der Endverbraucher (z.B. Eltern, Pädagogen, Hebammen) einfließen und ist stets über aktuelle Entwicklungen der Normungsarbeit informiert.

Derzeit fallen 13 Normen in den Bereich des Ausschusses Kindermöbel, u. a.:
Kinderbetten und Reisebetten für den Wohnbereich, DIN EN 716 Teil 1 / Teil 2
Etagenbetten für den Wohnbereich, DIN EN 747 Teil 1 / Teil 2
Wickeleinrichtungen, DIN EN 12221 Teil1 / Teil 2
Klappbetten, DIN EN 1129 Teil 1 / Teil 2
Krippen und Wagen für den Wohnbereich, DIN EN 1130 Teil 1 / Teil 2
Artikel für Säuglinge und Kleinkinder - Kinderschutzgitter, DIN EN 1930
Kinderlaufställe für den Wohnbereich, DIN EN 12227 Teil 1 / Teil 2
Kinderhochstühle, DIN EN 14988 Teil 1 / Teil 2

Die BAG ist maßgeblich an der Entwicklung der Normen Wickeleinrichtungen und Kinderbetten beteiligt.

Bezug von Normen

Der Beuth Verlag ist einer der größten technisch-wissenschaftlichen Verlage der Bundesrepublik Deutschland. Unter diesen Verlagen hat Beuth eine Sonderstellung, da seine Verlagserlöse zur Finanzierung der Arbeit des DIN beitragen und so die ökonomische Grundlage für die zukünftigen Aufgaben der Normungsarbeit schaffen. Der Bezug einzelner Normen ist daher kostenpflichtig über den Beuth Verlag möglich. www.beuth.de


Testergebnisse

Einige unabhängige Institute führen regelmäßig Tests an verschiedenen Produkten durch. Dabei spielen u. a. Gefahrenpotentiale, Schadstoffbelastungen oder das Preis-Leistungs-Verhältnis eine Rolle.

Die STIFTUNG WARENTEST z. B. prüft Produkte und Dienstleistungen nach wissenschaftlichen Methoden in unabhängigen Instituten und veröffentlicht die Ergebnisse in ihren Publikationen. Sie ist frei bei der Testplanung und bei der Entwicklung und Anwendung ihrer Testkriterien, kauft Produkte anonym im Handel ein und nimmt Dienstleistungen verdeckt in Anspruch. Oberstes Ziel ihrer Arbeit ist die Neutralität. Im Oktober 2006 wurde die Präsidentin der BAG Mehr Sicherheit für Kinder e. V., Frau Dr. Stefanie Märzheuser, in das Kuratorium der STIFTUNG WARENTEST einberufen, seitdem ist die BAG in einer beratenden Funktion immer wieder für die Stiftung tätig.
ausgewählte Testergebnisse
Quelle: BAG Mehr Sicherheit für Kinder e. V.

 

* Zum Lesen der pdf-Dateien benötigen Sie den Acorbat Reader, den Sie hier kostenlos downloaden können.


SeitenanfangBundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e. V., Heilsbachstr. 13, 53123 Bonn
Tel. (0228) 688 34-0, Fax 688 34-88, Eltern-Hotline 688 34-34,
info@kindersicherheit.de